Mogelpackung. Bauernbund verschleppt HIlfe für Bauern in Not.

EIGENTOR. Diesen Fehltreffer hat heute die ÖVP im Ausschuss für Agrar- und Sozialpolitik der LK Steiermark geschossen. Sie stimmten heute gegen einen Antrag des Unabhängigen Bauernverbandes (UBV) zum Thema „Besteuerungsorgie stoppen - Eigentumsrechte schützen!“ Dass es auch anders geht, zeigten die Freiheitlichen, die folgenden UBV-Antragstext mit ihrer Stimme unterstützten:
„Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Steiermark fordert die österreichische Bundesregierung und den österreichischen Nationalrat auf, für die vielen Not leidenden Bauern im Lande (aufgrund insbesondere von Milchkrise, Russland-Sanktionen, Frost- und Schneedruckschäden, Überschwemmungen und Hagelschaden, daraus resultierenden massiven Preisverfall und Ernteschäden) ein „rot-weiß-rotes nationales Hilfspaket“ umgehend zu schnüren, um möglichst viele bereits am Rande des wirtschaftlichen Ruins bestehende landwirtschaftliche Betriebe zu retten und für die Zukunft zu sichern.“
Sollte die ÖVP und ihr Bauernbund im aufkommenden Wahlkampf das Wort zum ‚Schutze des Eigentums‘ erheben, werden wir uns schief lachen und an die heuchelnden Pharisäer denken, denen kein Wort zu glauben ist. Das ist nichts Neues, Herr Minister Kurz, sondern ÖVP-Politik der uralten Art und Weise.

Bauernpflanzen auf Steirisch

Düngergestz, das zum Himmel stinkt!

Bauernpflanzen auf Steirisch:
Düngergesetz, das zum Himmel stinkt!

 

Die Düngerverordnung zwischen Graz & Radkersburg, seit 2016 in Kraft - ist komplett praxisuntauglich! Sie ist so ausgelegt, dass man die Bauern von den Höfen vertreiben will!

 

Auf Basis dieser Verordnung werden die betroffenen Bauern - weit über 1.000 Betriebe - von der eigenen Standesvertretung wie von Beamten bis zum "Geht nicht Mehr" schikaniert!

 

Der Agrarlandesrat Seitinger stellt sich demonstrativ auf die Seite der Wasserversorger, welche auf einer Kleinstfläche des Landes Wasser auf Teufl komm raus aus dem Grundwasser entnehmen. Das ist ein ökologisches Desaster.

 

Anstatt dem schamlosen Treiben Einhalt zu gebieten, unterstützt offensichtlich Agrarlandesrat Seitinger die Aktivitäten der Wasserversorger! Wasser ist für die Bauern wie ein Eigentumsrecht. Seitinger unterstützt aber nicht die Bauern, sondern er will zudem die sogenannten Hausbrunnen schließen. Es trifft da wieder auch viele Bauern!

 

Wie die gesamte gewählte Bauernvertretung - neben Landesrat Seitinger auch Titschenbacher & Pein mit Kammerdirektor Brugner - die Spitzen der Landwirtschaftskammer Steiermark - komplett versagt und schweigend zuschaut, wie man die Bauern abmontiert!

 

Ab dem 2. April (zufällig) ein Sonntag dürfen die Bauern erst wieder Gülle ausbringen! Der entstehende wirtschaftliche Schaden der Bauern ist enorm, von ihren eigenen Vertretern gibt es ab keine Hilfe sondern eher Unverständnis, weil diese von den wahren Problemen der Bauern augenscheinlich keine Ahnung hat.

Aktuellen Presseaussendungen

Für Sie im Überblick!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Ihnen unsere aktuellen Presseaussendungen übersichtlich und informativ präsentieren. Unter: Lesen Sie mehr  gelangen Sie direkt auf die Unterseite UBV Presseaussendung.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr UBV Steiermark Team

Presseaussendung 9.9.2017

Vor der Wahl ist nach der Wahl

Zahlreiche interessierte Bäuerinnen und Bauern konnten die Veranstalter LKR Johann Herbst und LKR Johann Ilsinger zur Podiumsdiskussion über die Bauernzukunft und die damit verbundenen notwendigen Vorschläge zur Lösung der Problemstellungen in der Landwirtschaft am Freitagabend, den 8. September 2017 in Sinabelkirchen begrüßen.

Zu den Themen

1)    Welchen Stellwert hat die Landwirtschaft in Ihrer Partei?

2)    Welche konkreten Akzente hat Ihre Partei in der abgelaufenen Periode für die österreichischen Bauern gesetzt?

3)    Was sind aus Ihrer Sicht die Ursachen für das zunehmende Bauernhofsterben in Österreich?

4)    Was muss sich aus der Sicht Ihrer Partei ändern, damit die Landwirtschaft in Österreich eine positive Zukunft hat?

5)    Welche Unterstützung können sich die österreichischen Bauern von Ihrer Partei erwarten?

referierten die Vertreter von FPÖ (Peter SCHMIEDLECHNER - NÖ), GRÜNE (Clemens STAMMLER - OÖ), NEOS (Uwe TRUMMER - Steiermark) sowie Die WEISSEN (Leo STEINBICHLER – vormals TEAM STRONACH - OÖ).

Die SPÖ und die ÖVP zogen es vor, bei dieser Veranstaltung, wo es konkret um Bauernanliegen und Bauernfragen ging keine Vertreter zu schicken bzw. zu nominieren.

Viele Gemeinsamkeiten & einige deutliche Unterscheidungen

In ihren Ausführungen zu den 5 Kernfragen waren sich die Referenten bei vielen Themen durchaus einig, wo es klemmt und wie man die Problemstellung lösen könnte.

Vor allem bei den Themen

ü die Wiedereinführung des Agrardiesels

ü die klare Produktkennzeichnung nach Herkunft – egal ob Österreich oder Import, die nicht verwässert und damit die Konsumenten verunsichert

ü die Vereinheitlichung des Pensionssystems – also konkret eine Gleichstellung der Bauern bei der Pension mit anderen Berufsgruppen

ü die deutliche Reduktion des aufgeblähten Verwaltungs- wie Bürokratie-Apparates

ü das Ende der Schikanen mit überzogenen Kontrollen – nicht aus Brüssel sondern von Wien kommend

ü eine Reform der neu in Kraft tretenden Pauschalierungsverordnung wie die unrechtmäßige Erhöhung der Einheitswerte

waren die Vorstellungen der Referenten in Ihren Aussagen sehr deckungsgleich.

 

Bei Fragen den internationalen Handel, die Verarbeitung und die Vermarktung betreffend sowie Fragen zu globalen Entwicklungen sieht man doch deutlich differenziert. Während für NEOS Vertreter Trummer zumindest CETA kein Hemmschuh für die Entwicklung der heimischen Landwirtschaft ist, waren Schmiedlechner, Stammler und Steinbichler hier schon deutlich anderer Ansicht.

Die Konzentration von Verarbeitung und Vermarktung wurden generell kritisiert. Insbesondere die internationalen Verflechtungen und das Zuarbeiten für die Konzerne in Brüssel wurden aber wieder von allen Referenten sehr kritisch angesprochen. Das Ziel, billigste Lebensmittel auf Kosten der Landwirtschaft bereit zu stellen, das habe man in der engen Kooperation Brüssel & Konzerne mit Unterstützung von nationalstaatlichen Entscheidungen erreicht. Auf der Strecke bleiben die bäuerliche Landwirtschaft bzw. Familienunternehmen.

Insgesamt war es eine Diskussion über Bauernanliegen und Bauernsorgen auf einem hohen Niveau, mit einer kritischen Betrachtung der bestehenden Schwachstellen. Viele gemeinsame Schnittstellen sollten es eigentlich in der nächsten Regierung möglich machen, dass es für zentrale Anliegen der Bauern auch dementsprechende Unterstützungen im Parlament wie in der Bundesregierung gibt.

 

UBV Steiermark Forderungen & Vorschläge

die Bauern & den Ländlichen Raum betreffend

 

Unabhängiger Bauernverband Steiermark (UBV Steiermark) Obmann LKR Johann Illsinger und Obmann-Stellvertreter LKR Johann Herbst skizzierten in ihren Ausführungen die konkreten Vorschläge wie Anregungen des UBV Steiermark die Bauern & den Ländlichen Raum betreffend.

 

Dazu gehören auch die vor- und nachgelagerten Betriebe wie Bereiche. Landwirtschaft besteht ja nicht nur aus Bauernhöfen, wo man z.B. Tierhaltung, Ackerbau, Obst- Wein oder Gartenbau betreibt. Ein wesentlicher wie wichtiger Faktor ist der begleitende Bereich der Verarbeitung wie der Vermarktung. Also alles direkt wie indirekt mit betroffene Branchen. Es geht insgesamt um tausende Jobs in und rund um die Land- & Forstwirtschaft und damit im Ländlichen Raum. Ilsinger & Herbst konkret:

 

v Weiterentwicklung der GAP: Von der EU-Agrarpolitik wie von der nationalen Agrarpolitik erwarten wir uns rund um die bevorstehenden GAP-Verhandlungen eine Stärkung der bäuerlichen Familienbetriebe und damit des Arbeitsplatzes am Bauernhof

v Arbeitsplatzförderung: Es ist notwendig, eine Reduzierung der Flächenförderung hin zur Förderung des Arbeitsplatzes am Bauernhof umzusetzen

v Ausgleichzahlung für Benachteiligungen: Die Ausgleichszahlungen sind als solches zu verwenden wofür sie gedacht sind – nämlich ein Ausgleich für Benachteiligungen wie für benachteiligte Gebiete

v Faire Rahmenbedingungen: Im Zusammenhang mit Benachteiligungen muss bei der Weiterentwicklung der GAP das Thema faire und damit gleiche Wettbewerbsbedingungen an oberster Stelle stehen. Derzeit gibt es dazu in vielen Bereichen eine Schieflage zu Ungunsten der heimischen Bauern

v Faire Bauernpensionen: Eine zentrale Frage sind die Pensionen in der Landwirtschaft. Diese sind – wenn sie unter der Mindestsicherung liegen dieser anzupassen. Das Ausgedinge ist aus der Bewertung für die Pensionen der Bauern weg zu lassen. D.h. die Bauernpension kann nicht durch ein allfälliges Ausgedinge - eine Vereinbarung zwischen Hofübergeber und Hofübernehmer - verkürzt werden. Die Pensionen für die Landwirtschaft sind den allgemeinen Spielregeln bei Pensionen gleichzustellen

v Klare Lebensmittelkennzeichnung: Lebensmittel die in Österreich erzeugt, verarbeitet und verkauft werden müssen für den Kunden klar verständlich gekennzeichnet werden. Am besten mit einem einzigen Gütesiegel. Die klare Kennzeichnung gilt auch für Waren aus dem Ausland. Die Kennzeichnung muss verpflichtend bei allen Vertriebsformen gelten, also auch im Lebensmittelhandel wie in der Gastronomie. Damit hat der Konsument die Wahlfreiheit und der Produzent die Sicherheit, dass man Äpfel mit Äpfel vergleicht und bei der Kennzeichnung nicht etwas vorgibt, was nicht stimmt

v Abbau von Bürokratie & Schikanen: Ein Muss sind der Bürokratieabbau und eine Normalität bei Kontrollen. Derzeit sind viele Vorgaben eine reine Schikane (oft von Brüssel bestellt und national ohne Widerspruch angenommen bzw. sogar noch verschärft).

v Neubewertung der Pauschalierungsverordnung & der Registrierkassenpflicht: Die neu in Kraft tretende Pauschalierungsverordnung & die unselige Registrierkassenpflicht brauchen ein neues Bewertungssystem. Beide sind ungerecht und nicht der Praxis entsprechend. Sinkende Bauerneinkommen und steigende Abgaben passen nicht zusammen

v NATURA 2000 nicht auf Kosten der betroffenen Bauern: Bei den Natura 2000 Flächenausweisungen darf die Landwirtschaft nicht bei der Ausübung ihrer Arbeit gehindert oder eingeschränkt werden, allfällige Einschränkungen sind abzugelten

v Absicherung eines intakten Ländlichen Raumes: Naturkatastrophen zeigten deutlich auf, wie wichtig ein gesunder Bauernstand ist. Er hat eine wesentliche Rolle als Motor wie Hilfsleister - vor allem für Freiwilligenorganisationen am Land. Diese lebenswichtige Säule für alle im ländlichen Raum lebenden Bürger gibt es nur mit einem gesunden Bauernstand.

v Ein gesunder Bauernstand bedeutet, mit den Erzeugnissen aus der Landwirtschaft so ein Einkommen zu erwirtschaften, dass die Aufwendungen wie die Investitionen verdient werden können. Das ist derzeit meist nicht möglich. Will man die Bauern zur Erhaltung der offenen Kulturlandschaft sowie für die Erzeugung regionaler Lebensmittel, braucht es mehr Geld für die Bauern. Nachdem viele Bauern nicht einmal mehr ihre Aufwendungen für Betriebsmittel erwirtschaften können und diese auf Pump Betriebsmittel kaufen müssen, braucht es deutlich mehr Geld aus der öffentlichen Hand für die Bauern. Die Alternative sind keine Bauern, kein gepflegtes Kulturland durch Bauernhand und keine regionalen Lebensmittel sowie keine Ernährungssouveränität. Der Staat wird erpressbar. Wenn man für Wirtschaftsmigranten locker 2 Milliarden im Jahr hat oder jährlich für die ÖBB mehrere Milliarden zahlen kann, dann ist eine Verdoppelung des Agrarbudgets recht und billig.

v Sicherung der Ressource Wasser für die Land- & Forstwirtschaft. Es braucht ein funktionierendes Wassermanagement für das ganze Land, wo die Notwendigkeiten der Landwirtschaft zum Thema Wasser außer Streit stehen und damit gesichert sind. Wie es nicht funktioniert ist das Beispiel einer Düngerverordnung in der Steiermark für die Region Graz – Bad Radkerburg. Aus der Sicht der Landwirtschaft setzt man hier einen Willkürakt ohne Rücksicht auf die Bauernanliegen. Seit mehr als 3 Jahren diskutiert man ohne konkrete Lösungen für die betroffenen Bauern

v Arbeitszeitgesetz & Entlohnung Fremdarbeitskräfte: Run

Presseinformation des UBV Steiermark zum Weltmilchtag

Gibt es bald keine Milchbauern mehr?

Der Weltmilchtag war viele Jahre hindurch ein Freudentag. Ein Tag, an dem Milchbauern und die Milchverarbeiter eine durchaus stolze Bilanz ihrer wertvollen Arbeit auf den Tisch legen konnten. In den letzten Jahren stellt sich am Weltmilchtag vielen Milchbauern nur mehr die äußerst dramatische Frage:  Soll man sich das „Milcherzeugen“ als Bauer noch antun?

Bei allem Respekt für so manche gut gemeinte Initiative muss man heute erschreckend feststellen, dass mit den aktuellen Erzeugerpreisen – Ausgleichszahlungen hin oder her - für viele Milchbauern die Antwort lautet: „Nein, es geht nicht mehr, es rechnet sich nicht mehr, wir leben nur mehr von der Substanz und verdienen keinen Cent“. Das ist für UBV Obmann LKR Hans Ilsinger ein untragbarer Zustand.

„Die Standesvertretung der Bauern hat sich leider der Tatsache hingegeben, dass sie die bittere Wahrheit für die Milchbauern – wie auch für die anderen Betriebszweige kennt aber, sie stemmt sich nicht gegen das Verschwinden der Bauern,“ betont Ilsinger weiter kritisch.

 

„Der Markt sei Schuld und Angebot wie Nachfrage regle nun einmal den Preis“ hat jüngst ein Molkereiobmann auch in der Diktion der Bauernvertreter erklärt, warum die Agrarpolitik nichts tun könne. Damit sind sich alle einig: wir wollen eh, aber wir können nicht!

Der Markt ist kein Gottes Gesetz & der Markt braucht Spielregeln

v Was man immer vergisst und unter den Tisch kehrt ist der Umstand, dass der Markt kein Gottes Gesetz ist. Der Markt sind wir bzw. die Gesetze macht man selbst. Damit ist die Politik nicht aus dem Schneider, sie trägt die Verantwortung. Die Politik schafft z.B. im Nationalrat oder im EU Parlament die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die den Bauern so viele Hürden aufbauen. Dafür gibt es gibt keine Regeln, die uns Bauern schützen – wenn man bis heute z.B. europaweit keine klare Produktkennzeichnung zustande bringt! Aber: man schafft den freien, grenzenlosen Handel.

v Hinterfragt man kritisch Entwicklungen, beschäftigt sich die gewählte Bauernvertretung nicht mit der Fragestellung sondern sie versucht jede kritische Stimme nieder zu mähen, die anders als Bauernbund und seine Vertreter spricht oder denkt.

v Macht man konkrete Lösungsvorschläge, wird man in das Reich der Phantasten geschimpft. Weil nicht sein kann und nicht sein darf, dass es eine andere Meinung wie die des Bauernbund gibt.

v Der UBV fordert anlässlich des Weltmilchtages wieder Spielregeln ein, welche den Milchbauern Perspektiven geben, nicht nur dem Handel oder einigen großen Verarbeitern!

v Das ist eine nüchterne Feststellung angesichts eines Erzeugermilchpreises, der knapp bei 30 Cent herum grundelt und für die meisten Milchbauern nicht ausreicht, um deren Kosten zu verdienen.

v Die Landwirtschaft braucht aber ein Einkommen aus den Erträgen ihrer Produktion, wovon man nicht ordentlich Leben kann und womit man auch die notwendigen Investitionen verdient. Es kann nicht sein, dass man die Substanz verpfänden oder verkaufen muss, um investieren zu können.

Forderung lautet: Erzeugerpreise von mindestens 40 Cent

Ø  Die Forderung lautet daher: es muss möglich sein, einen Erzeugermilchpreis in der Höhe von 40 Cent zu erzielen. Sich dann immer auf einen Markt auszureden, dessen nicht vorhandene Regeln nicht der Herrgott vorgibt, sondern die von den Entscheidern in Politik wie Wirtschaft geschaffen wurden ändert nicht den Erzeugermilchpreis.

Ø  Bei den verschiedenen Interessen sind aktuell die Bauern die Dummen. Und leider herrscht derzeit der Eindruck, dass die gewählte Bauernvertretung diesem Treiben schweigend zusieht bzw. dies aus diversen parteipolitischen Motiven heraus sogar mitträgt.

Ø  Die Falle der engsten Verstrickung in der Parteipolitik verhindert eine ordentliche Agrarpolitik für die Land- & Forstwirtschaft und damit für den Ländlichen Raum. Ein gscheiter Bauernmilchpreis wäre die beste Förderung des Ländlichen Raumes. Dies gilt auch für alle anderen produzierenden Sparten der Land- und Forstwirtschaft!

Nur wer Geld verdient, investiert und schafft Jobs

Interessant ist der Umstand, dass man im Umfeld der Landwirtschaft mit den Leistungen der Bauern ordentlich Geld verdienen kann. Während man die Bauern mit niedrigsten Erzeugerpreisen zum Aufgeben zwingt, passt es bei Verarbeitern wie Vermarktern bestens. Das sei diesen gegönnt. Aber es muss auch wieder ein Geld in der Tasche der Bauern bleiben. Das ist der beste Schutz für die Landflucht und die Stärkung des „Ländlichen Raumes“. Dann wird am Land investiert, die Gewerbebetriebe verdienen Geld und es werden tausende Jobs in den Regionen geschaffen und erhalten. Vor den Bauern liegen aber nicht gute Einkommen sondern ein Haufen unerledigter Problemstellungen. Ein kurzer Auszug:

Eine Einheitswerterhöhung trotz sinkender Einkommen

ü  Auf Vorschlag der Landwirtschaftskammern erfolgte eine deutliche Erhöhung der Einheitswerte, welche die Basis für die Besteuerung der Bauern sind. Damit zahlen die Bauern bis zum doppelten und mehr an Steuern, obwohl die Einkommen um 16% zurück gegangen sind! Die aktuelle Pauschalierungsverordnung ist ein Freibrief, den Bauern das Geld aus der Tasche zu ziehen, welches sie gar nicht verdient haben.

Dieselsteuer Rückvergütung

ü  Während rund um Österreich die Bauern beim Diesel eine Steuerbefreiung haben, will Agrarminister Rupprechter Diesel höher besteuern. Gleichzeitig richtet  Finanzminister Schelling den Bauern aus, sie seien nicht seriös, würden mit Heizöl fahren &. man könne den Dieselverbrauch nicht kontrollieren. Daher sei eine Steuerbefreiung von Diesel nicht angebracht. Und dann predigt man von den fairen wie freien Wettbewerb.

Düngerverordnung am Beispiel Graz – Radkersburg

ü  Im Süden der Steiermark schreit eine Ungerechtigkeit mit einer neuen Wasserrichtlinie zum Himmel. Dort wird auf Kosten der Landwirtschaft auf Teufel komm raus von Wasserverbänden Grundwasser entnommen.

ü  Die Bauern werden mit Auflagen schikaniert, obwohl die Grundwasserqualität nachweislich durch viele Maßnahmen, welche die Bauern gesetzt und mitgetragen haben, besser wurde. Der immer größer werdende Wasserentzug auf engstem Raum für riesige „Versorgungsgebiete“ erfolgt auf Kosten der Bauern! Wasser ist für die Bauern aber wie Eigentumsrecht. Ohne Wasser keine Produktion. Die gewählte Bauernvertretung schweigt seit Jahren.

Ausweisung von Naturschutzgebieten

ü  Auf viele Bauern – vor allem auch im Ennstal - rollt eine Belastungslawine zu, wo man ohne Vorankündigung den Bauern die Nutzungsweise für Ihre Flächen vorschreibt. Die EU will das so. Und Österreich exekutiert wie immer besonders brav wie streng. Es gibt keine Entschädigung für diese Einschränkungen, der Naturschutz soll am Rücken der Bauern umgesetzt werden. Das die Umsetzer wie Kontrollorgane der AMA von Bauerngeldern bezahlt werden ist ja nur ein kleiner Treppenwitz am Rand. Und die gewählte Bauernvertretung? Richtig,  sie schweigt bzw. wehklagt zahnlos und kraftlos.

Der UBV fordert nichts Unmögliches, sondern er fordert nur einen gerechtfertigten Anteil am Ertrag ein. Dieser Anteil ist derzeit deutlich zu gering. Und der UBV fordert neues Denken ein bzw. er fordert die Bereitschaft ein, neue Wege zu gehen! Neue Wege gehen kann aber nicht immer nur bedeuten, dass man den Bauern eine weitere Erwerbskombination aufschwatzt und den Markt als Verursacher jeglichen Problems verantwortlich macht. Neue Wege heißt auch, selber neu zu denken und Mut wie Willen an den Tag zu legen, die Dinge zu ändern. Drei kleine Beispiele:

 Was ist der Blick auf 1 ha gepflegte Kulturlandschaft wert?

Angesichts der vielen unerledigten Baustellen für Bauernanliegen schlägt UBV Obmann Hans Ilsinger mit Stellvertreter Hans Herbst vor, den Wert der Leistung der Bauern neu zu bewerten.  Ilsinger wie Herbst stellen die Frage:  Was ist den Bürgern der Anblick für ein (1) ha gepflegter Kulturlandschaft wert?

Die Tourismuswirtschaft setzt im Jahr rund 27 Milliarden Euro um. Der Großteil der Touristen, welche nach Österreich kommen nennt die gepflegte Kulturlandschaft als einen wesentlichen Grund für den Aufenthalt in Österreich! Man müsse daher überlegen – wie kann man das für Bauern in barer Münze nutzbar machen, damit es für die bäuerlichen Familienbetriebe eine Perspektive gib. Von der zu leistenden Tourismusabgabe sehen die Bauern beispielsweise nichts, obwohl sie das gepflegte Land bereit stellen!

 Was soll gefördert werden

Die Fördersysteme sind generell zu hinterfragen. Förderung bedeute ja, man will etwas unterstützen. Das aktuelle System schüttet aber umso mehr Geld hinein, desto größer ein Betrieb ist. Das pervertiert den Fördergedanken und lässt den kleineren Betrieben, die vielleicht eine Unterstützung benötigen würden damit überhaupt keine Möglichkeiten für eine positive Zukunftsgestaltung. Derzeit rinnen die Förderungen hauptsächlich in Betriebe, die keine brauchen. Dies gilt auch für die Landwirtschaft.

 Es braucht wieder Vordenker

Den meisten derzeitigen Akteuren muss man leider vorhalten, dass sie nicht einmal mehr gute Verwalter sind. Denn dann würde zumindest von der Substanz nicht weniger werden. Es fehle ihnen aber jeder Wille zum Ändern, Verändern und damit, um neue Wege zu gehen.

„Eine Bauernvertretung, die nicht mehr gewillt ist, für die Bauernanliegen zu kämpfen und sich nur mehr in Ereignissen definiert, die in der Vergangenheit stattgefunden haben sollte die Sessel räumen“, bringt Obmann Hans Ilsinger die Stimmung der Bauern unverblümt auf den Punkt. „Wer nicht mehr Willens sei, für die Bauern aufzustehen, sollte den Platz für jene räumen, die Baueranliegen im Aug haben und nicht nur das persönliche Wohlergehen“ richtete Ilsinger eine klare Botschaft an die gewählte Bauernvertretung.

 

Zukunft Bauernstand: zwischen Erwartungen & Zwängen

 

Vor einem mit Teilnehmern gut gefüllten Saal verlief gestern eine von UBV Steiermark Obmann Hans Ilsinger, Obmannstellvertreter Hans Herbst sowie UBV Bezirksbäuerin Christine Landl organisierte Impulsveranstaltung in Aigen im Ennstal, GH Fritz über die Zukunft des Bauernstandes.

Mit dem Bauernsprecher Hans MEISTER vom „Fortschrittlichen Landwirt“ konnte man einen profunden Kenner der heimischen Agrarszene aber auch weit darüber hinaus als Referent gewinnen! Meister sprach in seinen Ausführungen ungeschminkt Fakten wie Tatsachen der heimischen Land- und Forstwirtschaft an. Ein Kernproblem sieht er in der Verpolitisierung der Agrarwirtschaft. Jeder redet über Agrarpolitik mit, viele wollen den Bauern ihre Kernkompetenzen absprechen wie streitig machen!

 

Warum sagen NGO´s, wo es für die Bauern lang gehen soll?

Es sei ein Unfug, dass beispielsweise NGO´s Umweltdachverbände usw. den Bauern erklären und vorschreiben wollen, wie diese zu arbeiten, zu wirtschaften hätten. Wie man Tierhaltung richtig mache, wie Ackerbau, Grünlandwirtschaft oder Forstwirtschaft richtig betreibe! Man muss sich als Bauern die ernsthafte Frage stellen: wieso gehen Lebensmittelketten zu den NGO´s und lassen sich von diesen die Spielregeln für den Handel mit Lebensmitteln schreiben, welche die Bauern dann umzusetzen haben?

Man muss sich offen die Frage stellen, was ist mit der Bauernvertretung los?

Warum schafft es der gesamte Agrarbereich mit Agrar Ressorts auf Landes- wie Bundesebene, mit Kammern, mit Ausbildungsstätten, mit Kontrollstellen und was weiß der Teufel noch alles nicht, eine klare Benchmark zu setzen, wie Landwirtschaft in der Praxis geht und zu funktionieren hat. Damit die Bauern eine echte wirtschaftliche Perspektive haben!

Schließlich betonte Meister, dass sich die Bauern auch beim eigenen Schopf packen müssten und selberdeutlich artikulieren müssen, was sie brauchen, was sie wollen und wie sie Zukunft für bäuerliche Betriebe gestaltet haben wollen. Wenn man es nicht selber tue, dann werden es die anderen tun!

 

Bauern wollen eine aktive Bauernvertretung

In der von Obmann Ilsinger geleiteten Diskussion zeigte sich, dass die Bauern sehr sachlich aber auch unmissverständlich ein anderes Umgehen mit ihren Anliegen von den gewählten Vertretern auf Bundes- wie Landesebene erwarten! Dabei gab es deutlich kritische Worte an die Landwirtschaftskammer und die Agrar-Ressorts in Graz und Wien gerichtet. Konkret ist für die Bauern nicht nachvollziehbar, dass man z.B.

 

Eine Einheitswerterhöhung trotz sinkender Einkommen hat

_ Auf Vorschlag der Bauernvertretung (Landwirtschaftskammern) eine deutliche Erhöhung der Einheitswerte zu schlucken hat, obwohl die Bauerneinkommen um 16% zurück gegangen sind!

_ Man sieht im derzeit praktizierten Pauschalierungssystem eine Schwachstelle, die sofort zu ändern sei. Man sollte eine Umsatzsteuerpauschalierung ins Auge fassen. Die hätte zwei Vorteile: einerseits ist eine Steuerleistung fällig auf tatsächlicher erfolgte Umsätze – dies sei allemal ehrlicher. Undzudem stärkt man die Aufzeichnung, also die Selbstkontrolle nach innen.

_ Die derzeit gültige Pauschalierungsverordnung ist ein Freibrief, den Bauern das Geld aus der Tasche zu ziehen, welches sie gar nicht verdient haben. Und das auf Vorschlag der Landwirtschaftskammer.

 

2. Dieselsteuer Rückvergütung

_ Völliges Unverständnis gibt es für die Forderung von Agrarminister Rupprechter, Diesel noch höher zu besteuern. Während rund um Österreich die Bauern beim Diesel eine Steuerbefreiung haben, will also der eigene Agrarminister die Steuern erhöhen. Und zudem müssen sie sich vom österreichischen Finanzminister vorhalten lassen, sie würden mit Heizöl fahren bzw. man könne den Dieselverbrauch nicht kontrollieren. Daher sei eine Dieselsteuerrückvergütung unzulässig.

 

Düngeverordnung – Beispiel Graz – Radkersburg

 

_ Im Süden der Steiermark schreit eine Ungerechtigkeit am Beispiel einer neuen Wasserrichtlinie zum Himmel. Da wird auf Kosten der Landwirtschaft auf Teufel komm raus von Wasserverbänden Grundwasser entnommen.

_ Die Bauern werden mit Auflagen schikaniert, obwohl die Grundwasserqualität nachweislich durch viele Maßnahmen, welche die Bauern gesetzt und mitgetragen haben, besser wurde. Der immer größer werdende Wasserentzug auf engstem Raum für riesige „Versorgungsgebiete“ geht auf Kosten der Bauern vonstatten! Wasser ist für die Bauern aber wie ein Eigentumsrecht. Ohne Wasser keine Produktion. Die Agrarpolitik ist nicht vorhanden und schweigt.

 

Ausweisung von Naturschutzgebieten

 

_ Auf viele Bauern – vor allem auch im Ennstal - rollt eine Lawine zu, wo man ohne Vorankündigung den Bauern die Nutzungsweise vorschreibt – weil das die EU so fordert. Es gibt keine Entschädigung für diese Einschränkungen, der Naturschutz soll wieder am Rücken der Bauern umgesetzt werden.

Was ist der Blick auf einen ha gepflegte Kulturlandschaft wert?

Angesichts der vielen unerledigten Baustellen für Bauernanliegen griffen Ilsinger und Herbst eine Anregung von Meister auf. Dieser stellte die Frage: was ist der Anblick für ein (1) ha gepflegter Kulturlandschaft wert?

Die Tourismuswirtschaft setzt im Jahr rund 27 Milliarden Euro um. Der Großteil der Touristen, welche nach Österreich kommen nennt die gepflegte Kulturlandschaft als einen wesentlichen Grund für den Aufenthalt in Österreich! Man müsse daher überlegen – wie kann man das für Bauern in barer Münze nutzbar machen, damit es für die bäuerlichen Familienbetriebe eine Perspektive gib. Von der zu leistenden Tourismusabgabe sehen die Bauern beispielsweise nichts, obwohl sie das gepflegte Land bereitstellen!

Was soll gefördert werden

Wie man auch betonte, man muss die Fördersysteme generell hinterfragen. Förderung bedeute ja, man will etwas unterstützen. Das aktuelle System schüttet aber umso mehr Geld hinein, desto größer ein Betrieb sei.

Das pervertiere den Fördergedanken und lässt den Kleineren damit überhaupt keine Möglichkeiten für eine positive Zukunftsgestaltung. Derzeit rinnen die Förderungen hauptsächlich in Betriebe, die keine brauchen.

Es braucht wieder Vordenker

Den meisten derzeitigen Akteuren muss man leider vorhalten, dass sie nicht einmal mehr gute Verwalter sind. Denn dann würde zumindest von der Substanz nicht weniger. Es fehle ihnen aber jeder Wille zum Ändern, Verändern und damit, um neue Wege zu gehen. Eine Bauernvertretung, die nicht mehr gewillt ist, für die Bauernanliegen zu kämpfen und sich nur mehr in Ereignissen definiert, die in der Vergangenheit stattgefunden hat, sollte die Sessel räumen, brachte Obmann Hans Ilsinger die Stimmung der Bauern unverblümt auf den Punkt. Wer nicht mehr Willens sei, für die Bauern aufzustehen, sollte den Platz für jene räumen, die Baueranliegen im Aug haben und nicht das persönliche Wohlergehen richtete Ilsinger eine klare Botschaft an den Agrarlandesrat Seitinger und den amtierenden Kammerpräsidenten Titschenbacher.

Presseaussendung 7.11.2016

Man will die Bauern ausrotten!

Handel und Wirte werden bald das Gras selber fressen müssen!

In spätestens 10 Jahren werden der Lebensmittelhandel und der Tourismus - also auch die lieben Wirte, die sich weigern eine klare Kennzeichnung für die in deren Küche verwendeten Produkte zu tun - sie werden also das Gras auf den Berghängen und den Wiesen selber fressen müssen, soll es noch ein blühendes Land geben! Die Bauern wird man ausgerottet haben!

Wieder einmal sind die Bauern - nun die Milchbauern - die Idioten der Nation! Der Lebensmittelhandel wirbt mit der Idylle der von "Bauernhand" geschaffenen Landschaft, die Touristiker machen Ihre Werbung mit der von „Bauernhand“ geschaffenen Kulturlandschaft und die Bauern sind die Deppen, wenn es um vernünftige Einkommen geht! Es kassiert wie am aktuellen Beispiel bei der Milch augenscheinlich nur der Handel!

 Die Bauernvertretung macht Presseaussendungen - einem Jammerlappen gleich - wo sie feststellt, was alles nicht gehe und man appelliert halt an das Gegenüber auf mehr Fairness! Dieses Gegenüber, egal ob Handel oder Tourismus lacht sich die Augen aus und klopft sich auf die Schenkel. Und die Bauernvertretung gibt ein weinerliches, jämmerliches Bild ab!

Wenn ein Bauernvertreter dann noch schreibt, dass man nichts machen könne - aber gleichzeitig ungerührt seinen Gehalt einstreift, dann muss man deutlich fragen: wozu brauchen wir eine Bauernvertretung, die eh nichts machen könne?

Geiz ist Geil rottet Bauern aus

Der Handel und auch der Konsument werden erst dann kapieren, dass die Strategien des "Geiz ist Geil" und "importierte Lebensmittel seien viel besser - da billiger" komplett daneben ist, wenn sie das Gras selber fressen müssen - wenn sie noch eine gepflegte Landschaft zum Werben haben wollen. Aber angesichts des aktuellen Verhaltens wird dies ihnen vermutlich auch egal sein.

Bauernaufstand oder Bauernsterben

Es wird daher schon so sein müssen, dass die Bauern selber sagen wo die Grenzen des Zumutbaren sind. Wer schweigt und sich seiner Haut nicht wert, glaubt entweder selber nicht mehr an sich oder aber akzeptiert, dass ihn andere ausradieren wollen. Dem ist dann aber auch nicht zu helfen!

 

Appelle und Süßholzraspeln interessiert keine Sau. Sogar beim Kasperl Theater wird der Böse gehaut und nicht gestreichelt! Das den Schweigern der Bauernvertretern ins Stammbuch!

Der berühmte Ernst HAPPEL würde in seiner ungeschminkten Sprechweise sagen: die haben ja bereits beim Aufstehen einen braunen Strich in der Hose (das war seine Anspielung im Zusammenhang mit Fußballern, die nichts zustande brachten, weil sie einen braunen Strich in der Hosen - also volle Hosen hatten).

Das muss man auch über die Bauernvertretung so feststellen.

 

 

Presseaussendung UBV Steiermark 12.10.2016

250 Leuchtturmprojekte der Landwirtschaftskammer als Wunschkonzert zum Ablenken anstatt Problemlösungen!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Im Zusammenhang mit den aktuell seitens der Landwirtschaftskammer Steiermark präsentierten 250 Leuchtturmprojekten ist festzuhalten, dass diese sogenannten Visionen in keinem einzigen Punkt die aktuell ungelösten Fragen für die Landwirtschaft behandeln geschweige denn konkrete Lösungsvorschläge beinhalten. Wenn es 2030 noch Bauern geben soll, "die ein gedeihliches Einkommen erwirtschaften sollen" - wie dies in einer Formulierung heißt, dann ist die erste und vordringlichste Hausaufgabe der Bauernvertretung die sofortige Lösung der aktuellen Probleme.

Aus der Sicht des UBV Steiermark grenzt es schon fast an Verhöhnung des Bauernstandes, wenn die eigene Vertretung mit einer Rosstäuscherei - nicht anders sind diese Leuchtturmideen zu bezeichnen - sich an den dringend einer Lösung zuzuführenden Problemen der Bauern mit dieser Alibiaktion vorbeischwindeln will.

Sie finden in der Anlage unsere konkreten Vorstellungen all jener "Baustellen", die dringendst einer Lösung zuzuführen sind sowie unseren kritischen Kommentar zu den Konsequenzen wie Vorgängen im Falle einer Nicht-Lösung, denen täglich Bauernhöfe und damit auf das Jahr umgelegt 100erte Arbeitsplätze am Bauernhof geopfert werden. So kann es nicht weitergehen!

Buch “Agrarpolitische Eskapaden” von Dipl.-HLFL-Ing. Wolfgang Müller

Das neue Buch “Agrarpolitische Eskapaden” mit dem Untertitel “Inkompetenz ist nicht strafbar” ist am 15.04.2016 erschienen. Es kann in jeder Buchhandlung unter ISBN 978-3-9503517-5-0 bestellt werden.
Direktbezug: Buschfeuerverlag, 2103 Langenzersdorf,
Korneuburger Str. 66. Preis € 16,50.
DOWNLOADEN » Das neue Buch
Filename: 7Müller3_Cover
Format: .pdf / Größe: 284.13KB

BITTERE OBSTERNTE 2016?

Eine Nacht mit Minusgraden = Ein Jahr lang keine Ernte!

So dringend die Landwirtschaft den Regen und Niederschläge benötigt, so hart ist das Ergebnis, wenn der Regen mit extremer Kälte begleitet ist. Vor allem dann, wenn z. B. Obstbäume mitten in der Blüte stehen oder aber Ackerkulturen bereits im Keimblattstadium starten wollen.

 Der Frost der vorletzten Nacht und der heutigen Schneefall lassen steiermarkweit Schlimmes befürchten! Bleibt es so wie der heutige Tag beginnt, wird es für viele steirische Obstbauern eine bittere Ernte. Im Gegensatz zum Ackerbau, wo möglicherweise eine Zweitaussaat noch Sinn machen kann, ist bei einem Abfrieren im Obstbau das Jahr ohne Ernte vorbei!

 Das ist eine bittere Ernte für einen geschlagenen Berufsstand, der aktuell - eigentlich schon viel zu lange von politisch motivierten negativen Entwicklungen (z. B. unnotwendige Russland-Sanktionen) - mit schlechtesten Erzeugerpreisen überleben soll!

 Aufgrund des zu erwartenden großen Schadens ist die steirische Landesregierung gefordert, sofort Geld aus dem Katastrophenfonds bereit zu stellen, um die betroffenen Bauern finanziell zu unterstützen.

ÖVP-Abklatsch.

"ÖVP-Abklatsch. Dank KR Hans Roth kam es am 9.9.2016 zur Veranstaltung „Wirtschaft tischt auf: Die Zukunft der steirischen Lebensmittel“. Die anwesenden ÖVP-Politiker, LK-Präs. Titschenbacher, LR Seitinger und BM DI Rupprechter beschönigten die triste Situation der Landwirtschaft und, enthoben sich eigenmächtig der politischen Verantwortung zu ermahnten die Bauern, "innovativer" zu sein. Wenige kritische Stimmen aus der Expertenrunde genügten bereits, um nach den hohlen Phrasen der ÖVP-Granden keine Bauern zu Wort kommen zu lassen. - Doch die Zeit für eine UNABHÄNGIGE Meinungsäußerung der Bürgerinnen und Bürger wird kommen!"

TRANSPARENZ führt - bei guter kaufmännischer Gebarung

"TRANSPARENZ führt - bei guter kaufmännischer Gebarung - zu SPARSAMKEIT. Das wollen wir auch in der steirischen Landwirtschaftskammer erreichen! Denn dort ist immer stärker spürbar, dass ÖVP-Funktioniere mehr Geld wollen (und von der ÖVP-Führung in der LK auch bekommen), während unsere Landwirte täglich in einen Existenzkampf stehen und unsere Grundbesitzer eine von SPÖ und ÖVP beschlossene immer größer werdende Steuer- und Abgabenlast zu tragen haben."

Riesen Abzocke geplant

"Riesen Abzocke geplant. Neue Rot-Schwarze Belastungswelle kommt! ÖVP- und SPÖ-Minister sind sich einig, die Steuer auf Diesel soll massiv erhöht werden. Das trifft Autofahrer – davon viele Pendler - ebenso wie Frächter und unsere Bauern hart. Die Zeche zahlt also für diese Dreistigkeit der reGIERer wieder einmal der Bürger mittels einer höheren Steuerlast und Geldentwertung (Inflation), denn viele Waren und Dienstleistungen werden dadurch teurer werden. Diese Arroganz, dieses D´rüberfahren über uns Bürger gehört bei allen kommenden Wahlen bestraft! WIR wissen, die ZEIT für UNABHÄNGIGKEIT reift heran!"